Das Leben ist eine Reise...

„Wanderreiten ist das Entspannen auf dem Pferderücken umgeben von unberührter Natur, das gesellige Beisammensein von Reitern, das Erleben von regionaler Kultur und Tradition.“

Dafür bietet die Reitweg-Region Mühlviertler Sterngartl sicher genug Möglichkeiten - abwechslungsreiche Landschaften wie leichte Hügel, mystische Täler, weite Hochebenen und vor allem „lustige Reitersleut“. Nebenbei vervollständigen unzählige Kulturveranstaltungen und  Museen das Wanderreit-Programm. Ein zusätzliches Plus für die Sterngartl-Reitregion ist die unmittelbare Nähe zu Linz und somit ist die Region ein ideales Erholungsgebiet für alle, die einmal auf dem Pferderücken dem Alltag entfliehen und die Natur genießen wollen.

Ein gut markiertes Reitwegenetz lässt das Wanderreiterherz höher schlagen. Das Erkunden der Landschaft entlang des alten Salzhandelsweges - der schon im Mittelalter Österreich und Böhmen verband, half den Orten Zwettl und Bad Leonfelden zum wirtschaftlichen Aufschwung – schafft unvergessliche Erinnerungen. Der Sternstein, der mit seiner Warte hoch über das Sterngartl ragt, eröffnet einen atemberaubenden Fernblick bis in die Alpen. Das Sterngartl ist aber nicht nur ein landschaftliches Prunkstück. Die Burgruinen Lobenstein, Reichenau und Waxenberg sind historische Bauten, die sich großer Beliebtheit erfreuen und sich als Ausflugsziel in Wanderreittouren anbieten. Am 10-Mühlenweg im Grenzgebiet zu Tschechien lasst sich die Handwerksgeschichte des letzten Jahrhunderts erleben.
Das Sterngartl bietet viele andere Freizeitvergnügungen an – die Auswahl reicht vom Skifahren am Sternstein im Winter bis zu Golfen in Oberneukirchen im Sommer, sowie ganzjähriges Erholen im Kurbad von Bad Leonfelden.
Unsere Wanderreitbetriebe beraten Sie gerne bei Ihrer Routen- und Freizeitplanung und freuen sich auf Ihren Besuch!

Na dann auf in den Sattel!
Dieses Projekt wir von der Europäischen Union co-finanziert.


Fairplay-Regeln fürs Wanderreiten

Wanderreiten ist ein schöner Sport – mit Vernunft und Verantwortungsbewusstein betrieben – ein Erlebnis in der Natur für Mensch und Pferd. Natur und Umwelt sind sensibler geworden, vieles, was früher noch toleriert wurde, erregt heute Ärger. Daher gibt es einige Punkte, die wir alle gemeinsam beachten wollen.

FAIR WANDERREITEN HEISST .....

  • sich an die markierten Reitwege halten und keine Abkürzungen über angrenzende Grundstücke nehmen.
  • nur mit gültiger Tages- oder Jahresplakette unterwegs sein.
  • im Winter für Teilstrecken geltende Reitverbote beachten und einhalten.
  • gespurte Langlaufloipen nicht bereiten.
  • Hinweisschilder und Gefahrenzeichen beachten.
  • beim Queren von Straßen besondere Vorsicht walten lassen.
  • Mist, den das Pferd auf asphaltierten Wegen und besonders im Ortsgebiet verursacht, auch wieder entfernen – „Pferdeklos“ helfen beim Reinhalten der Straßen.
  • Pferde beim Rasten nur am Wegrand grasen lassen.
  • auch beim Vorbeireiten freundlich grüßen und bei Gelegenheit einige Worte wechseln.
  • das Tempo des Rittes den Gegebenheiten des Weges und der Witterung anpassen.
  • auf andere Wegebenützer achten – Sicherheit und Rücksicht stehen auch beim Wanderreiten im Vordergrund.
  • bei Waldarbeiten im eigenen Interesse Vorsicht walten lassen und gegebenenfalls umkehren.
  • Anordnungen von Forstaufsichtsorganen Folge leisten.
  • galoppieren auf Wiesenwegen bei nasser Witterung und nassem Untergrund zu unterlassen.
  • bei Problemen mit dem zuständigen Ortsverantwortlichen Kontakt aufnehmen.

FAIRPLAY FÜR JÄGER UND REITER HEIßT ...

  • den Ausritt so einteilen, dass man vor Einbruch der Dämmerung das Ziel erreicht.
  • sich im Wald leise verhalten, um kein Wild aufzuscheuchen.
  • im Wald nicht galoppieren.
  • verletztes Wild nicht berühren oder verjagen, sondern den nächsten Bauern oder Jäger verständigen

 

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